Politik

Todesstrafe nicht proforma ablehnen

Kindermörder haben keine zweite Chance verdient

Im vorauseilendem Gehorsam hat die Stadt Bochum eine Erklärung veröffentlicht, in der sich Oberbürgermeisterin Scholz in humanistischem Geseier ergeht und mitteilt: “Die Todesstrafe ist unmenschlich und niemand – auch kein Staat – hat das Recht, einem anderen Menschen das Leben zu nehmen“. Hintergrund der Erklärung ist eine Initiative der “Gemeinschaft Sant’ Egidio”, welche die Kommunen aufgerufen hat die Kampagne “Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe” zu unterstützen.

Die NPD-Bochum&Wattenscheid ist der Meinung, daß man die Todesstrafe nicht proforma ablehnen darf bzw. kann. Vor Verhängung der Todesstrafe ist natürlich ein intensives und juristisch einwandfreies Verfahren zu führen, jedoch darf die Gesellschaft nicht darunter leiden wenn z.B. aus einem falschen Menschenbild heraus auch Kindermörder und/oder Kinderschänder auf Kosten der Gemeinschaft ihren Lebensabend verbringen oder sogar vorzeitig aus der Haft entlassen werden.

Das NPD-Aktionsprogramm sagt hierzu u.a.: “Zigtausende von Kindern werden alljährlich Opfer sexueller Gewalt, die meisten davon in der eigenen Familie. Wer sich an den Schwächsten in der Gemeinschaft vergreift, muß unnachsichtig bestraft werden. Wiederholungstäter dürfen keine Gelegenheiten zu weiteren einschlägigen Straftaten bekommen und müssen ggf. in dauerhafte Sicherheitsverwahrung genommen werden. Für Kindermörder ist die Todesstrafe einzuführen.”

Der Kreisvorsitzende der NPD Claus Cremer sagte zu der Erklärung der OB: “Es mag sein das Frau Scholz auch wirklich meint was sie sagt, jedoch spiegelt diese Aussage eine unreflektierte Sicht auf die Dinge wieder. Wenn man die Bürgerinnen und Bürger direkt über die Wiedereinführung der Todesstrafe z.B. für Kinderschänder abstimmen lassen würde, gäbe es schon jetzt Fälle, in denen eine 0%-Rückfallquote garantiert wäre.”

 

NPD-Bochum&Wattenscheid

 

 

Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

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84 Comments

  1. Wenn es erwiesen ist und das kann man heutzutage,DNA.Sein wir mal menschlich und lassen eine Tat durchgehen.Beim 2.Mal keine Gnade.(…) Gift,Strang oder Kugel gehen viel zu schnell.Selbst Til Schweiger ist dafür.Ist Schweiger auch NPD-Wähler?Ich denke nicht,aber wer weiß.Aber Schweiger ist ein stinknormaler Mensch der an seine Kinder denkt.

  2. BdU

    “Gift,Strang oder Kugel gehen viel zu schnell”

    Genau das soll es aber auch. Es ist die Aufgabe des Staates zum Schutz der Volksgemeinschaft das betreffende gefährliche Subjekt endgültig zu beseitigen um die Gefahr abzuwehren.
    Es ist nicht seine Aufgabe und kann es in einem zivilisierten Staat auch nicht sein, ihn durch eine grausame Hinrichtung so leiden zu lassen wie er sein Opfer leiden ließ, das ist eines modernen Staates unwürdig.
    Ich verweise z.B. auf das nationalsozialistische Deutschland das selbst die schlimmsten Verbrecher auf zivilisierte Weise, unabhängig von ihren Taten, durch das Fallbeil exekutierte und sie nicht unnötig quälte.

  3. BdU

    “Im vorauseilendem Gehorsam hat die Stadt Bochum eine Erklärung veröffentlicht, in der sich Oberbürgermeisterin Scholz in humanistischem Geseier ergeht”

    Das ist kein “humanistisches Geseier” sondern humanitäres Geseier, genauer gesagt pseudo-humanitäres Geseier, die NPD Bochum/Wattenscheid sollte bitte vorher nachgucken was der Unterschied zwischen humanistisch und humanitär ist, damit solche Fehler vermieden werden.

  4. Typisch für diese Kolonne St.Egidio mit ihrer Anführerin Scholz weltfremd bis zum geht nicht mehr,stellen die Freiheit von Verbrechern über das Wohl unschuldiger Kinder,wie blöd kann Gutmenschentum nur sein.

  5. “Zigtausende von Kindern werden alljährlich Opfer sexueller Gewalt, die meisten davon in der eigenen Familie”

    Und wann reden diese Kinder? Wahrscheinlich NIE, wenn man den Täter/die Täterin, die Mutter, den Vater, die Oma oder den Bruder hinrichten möchte.

    Manchmal glaube ich wirklich, dass der NPD Kinder/Opferschutz scheiß egal ist *augenverdreh*

  6. Na, viel Spaß bei Ihrer Illusion, sie würden mittels DNA einen Täter 100% überführen.
    Wieviele Leute sind denn nach 100% sicheren Urteilen aus Todeszellen in den USA entlassen oder zu Unrecht hingerichtet worden?
    So “sauber” wie Sie sich das vorstellen, funktioniert die Geschichte nicht.
    Gilt Ihre Strafvorstellung eigentlich auch für Gewalt in der Ehe? oder politische Gewalt? Warum da nicht auch?

  7. Ich hätte große Angst davor einem Staat die möglichkeit zu geben andere Menschen das Leben zu nehmen… Auch wenn ich denke das einige Menschen es sicher verdienen, aber wenn unser Rechtssystem härter wäre (natürlich nur bei schweren Straffällen) würde dies eventuell reichen… ich glaube das wichtigste wäre dass die Sicherheitsverwahrung verschärft bzw/und eingehalten wird.

  8. Danke, Beobachter und BdU.

    Was ist mit

    Vergewaltigung in der Ehe
    Vergewaltiger/Sexualstraftäter in den eigenen Reihen
    Politischen Morden (“Nazi” prügelt “Zecke” tot)

    und die wichtigste Frage ist doch:

    Was ist, wenns bei Dir zu Hause passiert?

    Alle schreien immer auf, was sie tun würden, die Mütter würden den Tätern den Sch***** abschneiden und die Väter würden ihn foltern und tagelang leiden lassen…

    Jaja, bla bla – dummes Gelaber.

    Die Statistiken, die Erfahrungen und vor allem die Berichte der Opfer/Überlebenden zeigen auf, dass in nahezu allen Fällen weggeschaut wird. Man will das Grausame gar nicht wahrhaben und aus “Selbstschutz” blendet man es aus. So läufts in der Realität.

    Manchmal schäme ich mich so fremd für meine Kameraden.

    Kein Wissen.
    Keine Ahnung.
    Aber hauptsache mal nen sinnbefreiten Text abliefern.

    Chaupeau – so retten wir mit Sicherheit unser Volk und befreien unser Land. (das war übrigens ironisch gemeint)

  9. Die einzige wirksame Alternative zur Todesstrafe, wäre das lebenslange Wegsperren.
    Das aber kostet den Steuerzahler, unmengen an Geld, welches man in anderen Bereichen, in welchen es nötig wäre, nutzvoller anlegen könnte!

    …nicht, daß der bundesdeutsche Staat, an anderer Stelle, nicht auch sinnlos Geld aus dem Fenster werfen würde. ;-)

  10. Lars Petersen

    das Recht auf Wiederverletzung wird durchaus seriös debattiert – die westliche Moderne hat uns die Pathologisierung des Verbrechens beschert ( ” der Täter ist krank , er muss geheilt werde – Rache ist in der modernen Justiz nicht vorgesehen ” ) ect pp .

    Meine persönliche Meinung : Bestimmte Straftaten müssen sehr hart bestraft werden – dem Volk MUSS das Recht auf Wiederverletzung eingeräumt werden .

    Wird ein Kindermörder nicht angemessen bestraft wird früher oder später die Volksgemeinschaft krank .

    Ändern wir also die Regeln .

  11. Der Boden des Grundgesetzes ist ein rutschiges Pflaster. Schäuble steht auch drauf. Wenn Schäuble ein Bekenntnis einfordert, dann hat er im Hinterkopf Art. 23 GG. Und der steht für die EU und die Abschaffung des Grundgesetzes.
    Vor dem Hintergrund ist das Bundesverfassungsgericht bloß ein Bundesverfassungsgerücht.

    Art. 23 GG liegt im Widerspruch zu vielen Artikeln (z.B. zu den unveränderbaren 1 bis 20 GG, welche das Fundament der Staatsbildung darstellen und zu fördern sind), eklatant zum Parteiengesetz Art. 21 GG.

    Der Verkauf des Tafelsilbers war ein Bruch des Art. 14 GG. Schaut man sich nun an, wie sich Faschismus (Synonym für Rechtsextremismus) definiert, nämlich als Monopolkapitalismus, Verschmelzug von Großkapital und Staat, Oligarchie oder übersteigerter Kapitalismus, wird schnell klar, daß das Bekenntnis zum Kapitalismus nur aus der rechten Ecke abgegeben werden kann.

    Die Unschärfe in der Auslegung der Gesetzgebung wird gefördert vom eurokratischen Amtsapparat und der Wirtschaft.

    Was die Todesstrafe angeht, Kriminalität wird bekämpft mit abschreckender Strafe. Weil in diesem unserem Lande Kapitalverbrechen straflos bleiben, schießt die Kriminalität über. Es muß keine Todesstrafe sein.

    (Disqus funktioniert nicht)

  12. Da hat sich jemand wirklich mit der Thematik beschäftigt:

    ““Zigtausende von Kindern werden alljährlich Opfer sexueller Gewalt, die meisten davon in der eigenen Familie”

    Und wann reden diese Kinder? Wahrscheinlich NIE, wenn man den Täter/die Täterin, die Mutter, den Vater, die Oma oder den Bruder hinrichten möchte.

    Manchmal glaube ich wirklich, dass der NPD Kinder/Opferschutz scheiß egal ist *augenverdreh*”

    @Der goldene NS-Vampir
    Hier erhalten Sie meine 100prozentige Zustimmung.

  13. @ Odin

    Es geht nicht um die Menschlichkeit, sondern in erster Linie um die Gerechtigkeit.
    Die weiteren Punkte wären Abschreckung und Verhinderung von weiteren Straftaten durch eine angemessene, entsprechende Strafe. Im besonders schweren Fall die Todesstrafe !!

    Opfer von Missbrauch, Misshandlung und/oder Mord bekamen wohl kaum ihres Peinigers
    “Menschlichkeit” zu spüren, sondern statt dessen seine skrupellose Kaltblütigkeit !!

    Ich habe dazu meine ganz eigenen Ansichten:
    Kindesmissbrauch und Kindesmisshandlung sollten ganz unabhängig von einem Einzel- oder Wiederholungsfall begutachtet werden. Auch ein Einzelfall kann die Todesstrafe rechtfertigen !!
    Beispielsweise ein Kind das über Monate / Jahre leiden musste.

    Diese Fälle bzw. ein Fall kann man nicht einheitlich begutachten.
    Jede Tat ist anders und jedes Opfer hat entsprechend anders gelitten.

    Diese Schandtaten werden individuell begangen und ausgeführt – und
    die Strafen sollten entsprechend individuell (nach Feststellung der jeweiligen besonderen schweren Schuld des Täters) festgelegt werden.

    Ich erinnere mal an den Fall Kampusch: Todesstrafe wäre angemessen !!

    ein Fall , ein Täter, ein Opfer – Auch Einzelfälle können die Todesstrafe rechtfertigen…

  14. “Vor Verhängung der Todesstrafe ist natürlich ein intensives und juristisch einwandfreies Verfahren zu führen, ”

    Aha! Und wie lange soll dieses “Verfahren” (vulgo: gründliche Untersuchung?) dauern…mind. ein Jahrzehnt, ein Jahr, einen Monat? Oder wenn es emotional wird und die betroffene Familie des Kindes sieht rot und drängt auf sofortiges(!) Lynchen?

    Nee, bzgl. der Todesstrafe werde ich mit der Partei NIEMALS auf einen Nenner kommen. Zuviele unberechtigete(!) Todesurteile wurden allein schon a. B. in den VSA verhängt. DAS kann keiner gut machen. Selbstverständlich kann einen Kindermord bzw. eine Kinderschändung auch keiner mehr gut machen…!

    Verstehe nicht, warum die Partei nicht für die Höchststrafe(!) – ergo lebenslänglich inkl. Kastration – plädiert. Damit gehen bei einer Volksabstimmung sicherlich über 90 Prozent der Bundesbürger d’accord. Aber so…

    Admin: Es gibt bei diesem Thema nicht die eine Parteimeinung; innerhalb der Partei gibt es sowohl Befürworter, als auch Gegner einer Todesstrafe. Das Parteiprogramm sagt hierzu nur folgendes: “Über die Wiedereinführung der Todesstrafe ist ein Volksentscheid durchzuführen.”

  15. “Die Todesstrafe ist unmenschlich und niemand – auch kein Staat – hat das Recht, einem anderen Menschen das Leben zu nehmen“

    Und woher nehmen Täter das Recht, anderen Menschen Schaden zuzufügen?
    Und wer denkt an die Opfer oder deren Familie?

    Bleibt keinerlei Zweifel an einer Tat und ist der Täter unwiderruflich überführt, ist die Todesstrafe gerechtfertigt und aus!

  16. Hat jemand meinen Beitrag (bis auf die Zecke) überhaupt gelesen und verstanden?

    Ihr denkt immer, wenn ihr von Vergewaltigungen und Kindesmissbrauch lest, dass das der böse schwarze Mann ist, der ausm Gebüsch springt und Frauen/Kinder überfällt…

    Und dadurch entwickelt ihr eine Art “Feindbild”.

    Das ist aber falsch.

    Bevor ein Fremder Hand an Euer Kind legt, seit ihr in 9 von 10 Fällen zuvor der Täter – rafft ihr das nicht? Oder wollt ihrs nicht raffen?

  17. ca. 19% sind Täter aus dem Verwandenkreis!
    Also fassel nicht so einen Schmarn.

    http://forum.sexualaufklaerung.de/Bild.php?id=864

  18. @Admin

    “Über die Wiedereinführung der Todesstrafe ist ein Volksentscheid durchzuführen.”

    Nun ja, dafür müsste die NPD aber erst mal die absolute Mehrheit in dieser Republik haben, um solch einen Volksentscheid auch de facto durchzuführen zu können(!).

    Nur, derweil sehe ich solch eine voreilige(!) Forderung eher als kontraproduktiv (weil potentielle Wähler abschreckend!) an.

    Wie ich schon mal sagte, mit Strategie und Taktik stehen viele Nationalsiten leider auf Kriegsfuß. Und DAS ist die Crux, warum wir im Westen der Republik nicht über 1,X Prozent kommen.

  19. “Kindermörder haben keine zweite Chance verdient”

    Wenn ich sowas nur lese! Wer bestimmt denn nun wieder, was das Leben eines Anderen wert ist? Alle Todesstrafenbefürworter hier sollten sich sehr intensiv mit dem Thema “Schuld” und “Lebensrecht” befassen, bevor hier Parolen geschwungen werden.

    @Odin

    Wahnsinnig egal, wen oder was Till Schweiger wählt – er ist und bleibt ein Idiot (meine Meinung).
    Wenn Brad Pitt sich für die Legalisierung von Heroin ausspricht, befürworten wir das, oder wie?

    “Gift,Strang oder Kugel gehen viel zu schnell”

    Was für ein Mensch sind Sie. Das ist traurig. Ich streite gerne mit Todesstrafenbefürwortern, die damit argumentieren, dass ein letztes Restrisiko erneuter Kapitalverbrechen durch den Tod ausgeschlossen werden kann – das wäre zumindest eine rationale Betrachtung der Thematik.
    Sie wollen Rache und Vergeltung – das ist aber nicht Aufgabe des Rechts und überhaupt nicht beabsichtigt, und das hat auch seine berechtigten Gründe. Was wäre das für eine Welt, in der alle Menschen so ticken..

    @BdU

    Schon mal viel besser als Odin’s Herangehensweise. Aber wieso muss denn unbedingt der NS-Vergleich kommen? Aber egal, zum Thema: Ein vertretbares Argument, dem aber 2 Gegenargumente entgegenstehen:

    1. Eine wirkliche lebenslange Haft erfüllt das gleiche Ziel der Verhinderung neuer Straftaten – Ausbruchshäufigkeit ist sehr klein (Restrisiko)

    2. Es besteht ebenso ein minimales Risiko, unschuldige Menschen hinzurichten, 100% Sicherheit gibt es nie. Die beiden Risiken halten sich meiner Meinung nach die Waage, und der Gedanke an die eventuelle Möglichkeit, Unschuldige hinzurichten, reicht mir alleine schon aus um die Todesstrafe abzulehnen (neben primären ethisch-moralischen Gesichtspunkten)

    @Ralle

    Das Argument fällt weg, Sie müssen sich nur die Situation in den US-Staaten mit Todesstrafe ansehen. Die Todesstrafe ist durchschnittlich teuerer für den Staat als lebenslange Haft. Außerdem sollten finanzielle Gründe nicht über Menschenleben entscheiden..

    @Lars Petersen

    Eine andere Sichtweise als die aktuell mehrheitlich praktizierte.

    “Wird ein Kindermörder nicht angemessen bestraft wird früher oder später die Volksgemeinschaft krank .”

    Meine Gegenthese: Wird Auge um Auge zur neuen Regel, wird die Volksgemeinschaft genau so krank. Gewalt wird dann salonfähig und die Hemmschwelle für Gewaltverbrechen fällt (auch das ist am Beispiel der USA statistisch nachgewiesen, man vergleiche Staaten mit und ohne Todesstrafe). Eine gesellschaftliche Ordnung, die von Rache und Vergeltung geprägt ist, finde ich persönlich nicht erstrebenswert.

    @Daniel Kittel

    “Und woher nehmen Täter das Recht, anderen Menschen Schaden zuzufügen?
    Und wer denkt an die Opfer oder deren Familie?”

    Diese Täter haben ein Kapitalverbrechen begangen – die Frage nach der Legitimation danach ist sinnlos und überflüssig. Wir sind uns doch einig, dass ein Kindermord bspw. ein schlimmes Verbrechen darstellt. Der Täter hat das Falsche getan.
    ->Frage:
    Soll der Staat/die Gesellschaft auf die gleiche Ebene begeben wie der Mörder? Soll man auch nicht an das Opfer und dessen Familie denken? Soll man auch anderen Menschen Schaden zufügen?

    “Bleibt keinerlei Zweifel an einer Tat und ist der Täter unwiderruflich überführt, ist die Todesstrafe gerechtfertigt und aus!”

    1. 100% Sicherheit gibt es nicht.
    2. Wieso ist die Todesstrafe dann gerechtfertigt? Den Grund hierfür bleiben Sie schuldig.

    Er kann Ihrer Argumentation nach eigentlich nur lauten: “Die Täter haben Ihr Lebensrecht verwirkt.”

    Nun frage ich Sie: Woher nehmen Sie oder wir das Recht, darüber zu bestimmen?

    Grundsätzlich sollte sich JEDER TODESSTRAFENBEFÜRWORTER zunächst mal die tatsächliche Situation in den USA ansehen. Demnach spricht quasi so ziemlich alles gegen die Todesstrafe.

  20. “Diese Täter haben ein Kapitalverbrechen begangen – die Frage nach der Legitimation danach ist sinnlos und überflüssig. Wir sind uns doch einig, dass ein Kindermord bspw. ein schlimmes Verbrechen darstellt. Der Täter hat das Falsche getan.
    ->Frage:
    Soll der Staat/die Gesellschaft auf die gleiche Ebene begeben wie der Mörder? Soll man auch nicht an das Opfer und dessen Familie denken? Soll man auch anderen Menschen Schaden zufügen?”

    Vielleicht sollten das die Opfer entscheiden! Wäre auch eine Alternative, wenn auch sehr radikal.

    “1. 100% Sicherheit gibt es nicht.
    2. Wieso ist die Todesstrafe dann gerechtfertigt? Den Grund hierfür bleiben Sie schuldig.”

    Weil in meinen Augen so ein Tier keinerlei Recht hat, weiter zu leben!
    Klar sind diese Ansichten sehr veraltet und nicht konform mit der Allgemeinheit aber so denke und fühle ich halt.

  21. Von der verbalen Kraftmeierei, die einige hier zum besten geben, halte ich nichts.
    Auch die Forderung nach Todesstrafe (nur) für Kindermörder/schänder ist geprägt von Gefühlsduselei.

    Das Für und Wider der Todesstrafe sollte innerhalb der NPD (im Gegensatz zu anderen Parteien) sachlich diskutiert werden. Es spricht vieles gegen die Todesstrafe, doch es gibt auch viele gute Argumente dafür.

    Derzeit werden Menschen, die sich 1. schwerster Verbrechen schuldig gemacht haben und (!) die 2. wegen ihrer Persönlichkeitsstruktur sehr gefährlich sind, nach dem Verbüßen ihrer “lebenslänglichen” Freiheitsstrafe aufwändig sicherungsverwahrt. Kommen solche Kandidaten dann aufgrund irgendwelcher Gerichtsurteile frei, so werden sie von extra hierzu eingeteilten Beamten rund um die Uhr (also im Schicht-Dienst) observiert. Die personelle Situation der Polizei wird dadurch weiter verschlechtert und es entstehen neue Lücken in der Verbrechensbekämpfung.
    Dieser Weg ist sicher auch kein (Aus-)Weg.

    Die Kernfrage ist:
    Hat der Staat das Recht und die Pflicht, schuldig gewordenes Leben zu töten, wenn dadurch unschuldiges Leben effizient geschützt wird?

    Das ist ein schweres Thema. Die Diskussion sollte nicht gefühlsduselig, salopp und polemisch, sondern sachlich geführt werden!

  22. BdU

    Hier werden zwei unterschiedliche Verbrechen miteinander vermischt und das ist unredlich und auch verwirrend, weil beide einen vollkommen unterschiedlichen kriminologischen Charakter haben:

    Kindesmißbrauch einerseits und der Sexualmord an einem Kind andererseits

    Kindesmißbrauch ist ein abscheuliches Verbrechen aber es ist wahr, viele dieser Fälle passieren innerhalb von Familien- oder Bekanntenkreis. Aber das ist immer noch etwas vollkommen anderes als der von der NPD im Artikel thematisierte Mord an einem Kind zur Befriedigung des Geschlechtstriebes, häufig in Verbindung mit sexuellem Mißbrauch bzw. Notzucht (Vergewaltigung).

    Der NPD geht es in dem Artikel nur um LETZTERES. In diesem Fall sind die Täter fast ausnahmslos KEINE Angehörigen, das ganze Gerede von fehlenden Zeugenaussagen der Opfer, weil sie sonst Familienmitglieder belasten würden, geht also VÖLLIG am Thema vorbei und hat hier nichts zu suchen.
    Im betreffenden Fall, Sexualmord an einem Kind, gibt es keine lebenden Opfer die noch aussagen könnten und die Täter sind fast niemals Familienangehörige. Es kommt allerdings durchaus vor, das die Mörder im weiteren Bekanntenumfeld zu finden sind aber das spielt nur für die Kriminalistik bei der Fahndung eine Rolle, nicht für die Justiz.

    Die meisten Kindermörder aus sexuellen Motiven sind Triebtäter, manchmal werden sie sogar zu Serienmördern. In diesem Fall sprechen wir vor allem von soziopathischen Tätern, seltener von psychopathischen Tätern. Die meisten Experten sind der Meinung das soziopathische Mörder unheilbar sind, da sie nicht im Sinne der Definition krank sind sondern eine irreversible Fehlentwicklung des Charakters durchlaufen haben die je nach Theorie vor der Geburt oder in der frühen Kindheit beginnt. Sie werden immer eine Gefahr für die Volksgemeinschaft sein und da kommen wir jetzt zum Thema Todesstrafe.

    “Alle Todesstrafenbefürworter hier sollten sich sehr intensiv mit dem Thema “Schuld” und “Lebensrecht” befassen, bevor hier Parolen geschwungen werden.”

    Habe ich und ich bin zu dem Schluss gekommen, daß das Recht der Volksgemeinschaft auf dauerhaften Schutz vor den Morden von Triebtätern höher gewertet wird als das Lebensrecht des Täters. Dasselbe gilt für das Recht der Angehörigen des Opfers auf Sühne für die Tat, auch dieses Recht ist höher zu werten als das Lebensrecht des Kindermörders.
    Ich vertrete daher die Auffassung, daß Kindermörder die aus sexuellen Gründen ein Kind ermordet haben immer eine Gefahr bleiben und hingerichtet werden müssen, außerdem gilt für mich auch das gesunde Volksempfinden und die damit verbundene Notwendigkeit den Glauben des Volkes an die Gerechtigkeit des Staates aufrecht zu erhalten.

    Bestes Beispiel: Anti-Deutschland BRD. Eine größere Beleidigung des gesunden Volksempfindens ist kaum noch denkbar als die verbrecherische BRD-Justiz deren kriminelle Richter sogar Mörder nach der Feststellung der Personalien wieder frei lassen, natürlich vorausgesetzt sie haben einen (…) “Migrationshintergrund”, dann wird auch aus einem Mord oder Totschlag eine “Körperverletzung mit Todesfolge”. Das Faszinierende: Es funktioniert auch umgekehrt! Denn ist der Täter ein Deutscher und das Opfer ein bedauerlicher Kulturbereicherer (selbst wenn er angefangen hat) dann wird aus einer Körperverletzung mit Todesfolge ein “Mord” und aus einer simplem Körperverletzung ein “Mordversuch” und die GSG 9 wird schon einmal eingesetzt.

    Zurück zum Thema:
    Sexualmord an einem Kind muss mit dem Tode bestraft werden, bei sexuellem Mißbrauch ohne Verbindung mit Mord sollten langjährige Haftstrafen verhängt werden. Bei Serientätern ohne Verbindung mit Mord sollte die Zwangskastration angewandt werden (natürlich in Verbindung mit Haft)

    Ist das nicht eine Abkehr vom Resozialisierungsgedanken? Aber natürlich ist es das! Warum sollte man IRGENDETWAS von diesem antideutschen Verbrecherstaat beibehalten wollen! Wir lehnen ihn schließlich zur GÄNZE ab. Das Resozialisierungsprinzip ist nichts anderes als eine weitere linke Verfallserscheinung der “Liberalisierung” der Nachkriegszeit, besonders schlimm seit die 68er die Justiz unterwandert haben. Zurück zum Sühnegedanken ist das Gebot der Stunde angesichts explodierender Kriminalität.

  23. Ich zittere fast schon mit jedem neuen Tag davor, daß nach der NSU nun auch mal eine Kinderschänderkampagne gegen rechts losbrechen könnte. Denn gefeit gegen solche Übeltäter sind wir nicht, vorgefallen ist ja schon mal was. Nicht wenige aus unseren Reihen haben eine sexuelle Verklemmtheit mitbekommen, gegenüber der so mancher Bischof und Papst geradezu ein geiler Bock ist. Doch die Geilheit, ein Trieb. einer der mächtigsten überhaupt, bricht sich dann oft doch eine Bahn, Stichwort “schwul”, und unter unglücklichen Umständen auch gegen Kinder!

    Hinzu kommt, daß unsere Männer auf Grund der grenzenlosen Dummheit der Weiber wenig bis nichts zu ficken haben: Die Dämlichkeiten werfen sich lieber Ausländern an den Hals, suchen sich Reiche, Erfolgreiche, aus und nicht die, die wie wir wegen ihres Einsatzes für Einigkeit und Recht und Freiheit, für Ehre, Freiheit, Vaterland, in ihrer bürgerlichen Existenz vernichtet bzw. dauerhaft verfolgt werden. Sie gehen typischerweise mit der “Mode” ins Bett, und dem Zeitgeist, der seit 1945 immer linker geworden ist.
    “Ficken gegen rechts!” ist nun mal leider kein bloßer Antifa-Witz!

    Das ist die eine Seite. Und die andere ist das Justiz- und Polizeisystem dieses Landes, ganz abgesehen von der linken Medien-Rufmörder-Mafia, gegen die auf absehbare Zeit nicht anzukommen ist. Man wäre also auch als gänzlich Unschuldiger geliefert, es gibt kein Verbrechen, das den heutigen fürchterlichen Juristen und willigen Vollstreckern “gegen rechts” nicht zuzutrauen wäre. Auch das Unterschieben falscher DNA-Spuren! Wer Menschen wegen bloßer friedlicher Meinungsäußerung zum sicheren Tod in seinen Kerkern verurteilt wie z.B. den Greis Horst Mahler, oder wie angebliche Kriegsverbrecher á la Demjaniuk, der zuckt auch nicht mit der Wimper, wenn er die Macht hat, einen von uns als “richtig Kriminellen” aufs Schaffott zu schleifen. Selbst wenn keine Politik im Spiel ist – das “lausige”(Däubler-Gmelin) Beispiel USA sollte genug abschrecken.
    Nein, bitte keine Todesstrafe! Mit ihren absehbaren (politischen) Weiterungen. Vielleicht bald auch gegen “Volksverhetzer”?! Sägen wir doch nicht an dem Ast, an den wir uns noch gerade so festklammern können! Da bin ich denn doch und ausnahmsweise den westlichen Siegermächten dankbar, die das 1948/1949 im Grundgesetz unterbinden ließen!

  24. Nüchtern ich akzeptiere Ihre Meinung dazu sind wir ja hier.Bin zwar auch kein Fan von Til Schweiger hab Ihm aber auch noch nicht als Idiot angesehen.Bitte beantworten Sie mir eine Frage!Sie und Ihre Frau oder Freundin sind im blühenden Alter.Ihr langersehnter Kinderwunsch geht in Erfüllung Geschlecht egal.Das Kind entwickelt sich prächtig,bei Ihnen in der Familie alles super.Ihr Kind ist so 4-5 Jahre,dann kommt jemand und vergeht sich an Ihrem Kind mit Todesfolge oder schwerenkörperlichen Behinderungen.Täter ist überführt,bekommt seine Strafe.Wird entlassen ist aber immer noch im guten Alter.Können Sie damit Leben,daß diese Person frei herrumläuft?Für meine Person ich weiß nicht.Ich habe ja auch geschrieben eine Chance geben.

  25. Es ist mal zu lokalisieren, welchen Sinn die Todesstrafe bringt.

    Es wird argumentiert, welches Recht des Gericht über Leben und Tod zu entscheiden hat, welches ja im Namen des Volkes urteilt.

    Aber es wäre doch wohl gerecht, dass das Gericht zugunsten des Opfers entscheiden sollte. In der Sterbeminute gehen den Opfern viele Gedanken durch den Kopf, sogar das Kind fragt sich: “Warum gerade ich?”. Ein Kind kann sich nicht wehren und es verliert das höchste Gut, was es besitzt, nämlich das Leben.

    Keiner möchte nach der Rehabilitation des Kindermörders selbigen in der Nachbarschaft haben und es wäre wohl paradox, wenn man ihm vielleicht noch seine Kinder in Obhut gibt.

    Das Gericht ist dazu da, den Täter zu bestrafen, die Schwere der Strafe sollte es der Schwere seiner Tat angleichen.

    Da wird gefragt, welches Gericht hat das Recht, über Leben und Tod des Täters zu entscheiden? Nur es fehlt die Frage, welches Recht hat der Täter, über Leben und Tod des Kindes zu entscheiden? Allein für die Anmaßung des Täters ist wohl eine dementsprechende Strafe gerechtfertigt, die Strafe für die Tat selbst ist mit dieser Anmaßung des Täters noch nicht gesühnt.

    Heute werden ja die Opfer bestraft, denn sollte ein Kind bei einem Mordversuch tatsächlich davonkommen, müssen die Eltern die Kosten des Psychaters tragen. Das Kind wird sein Leben lang einen psychischen Knax behalten, mitunter nie ein normales familiäres Leben führen können.

    Den Rechtsanwalt müssen sie auch zahlen, wenn sie als Nebenkläger auftreten und die Bestattungskosten müssen die Eltern auch selbst aufbringen. Betreut werden sie auch nicht auf Anordnung des Staates, wegen psychischen Folgen durch den Verlust ihres Kindes bei einer solchen Tat.

    Der Täter wird belohnt, er wird auf Staatskosten psychisch betreut, bekommt im Knast alle Mittel zur Rehabilitation und wenn er entlassen wird, bekommt er einen Sozialbetreuer, eine Wohnung und Startgeld zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft. Das zahlt der Staat dem Täter.

    Nun frage ich, ist das gerecht?

  26. DGE

    Alle Jahre wieder…

    kommt also diese nutzlose Diskussion wieder auf, die nur das Volk besänftigen soll! Genauso wie die etablierten Politiker (“Quasselbude”) jedesmal nach besonders abscheulichen Verbrechen wieder mit empörtem, besorgtem Blick in die Fernsehkameras schauen und markige Töne von sich geben (z.B. der letzte SPD-Kanzler Schröder “… wegschließen, für immer”). Und was ändert sich? Nichts, gar nichts!

    Es liegt nicht an den Gesetzen, es liegt an den Gerichten! Ja, den Richtern!!

    Beispiel: Für Mord, also den Totschlag unter den besonderen Merkmalen des § 211 StGB, sieht das -heute hierzulande gültige- Gesetz nur ein Strafmaß vor: die “lebenslängliche Freiheitsstrafe”. Ist an diesem Satz irgendwas unklar?

    Offenbar ja, denn RICHTER entscheiden, daß “lebenslänglich” im Regelfall gar nicht lebenslänglich sein darf (von wegen Menschenwürde, siehe Bundesverfassungsgericht). Und RICHTER sind es auch, die “minderschwere Fälle” beurteilen und dann zu den gesetzlich vorgesehenen Straßmaßmilderungen greifen. Nicht zu vergessen die Fälle der “Unzurechenbarkeit”: Kein Gutachter kann einen RICHTER zwingen, einen Angeklagten für unzurechnungsfähig zu erklären. Und ein Gutachter kann dem Triebtäter noch so gute Sozialprognosen bescheinigen – solange der RICHTER diese nicht anerkennt, bleibt der Täter in (hoffentlich sicherer) Verwahrung!!!

    Was glaubt Ihr also, was passiert, wenn die Todesstrafe gesetzlich eingeführt würde, während die Justiz in diesem Staat dieselbe bleibt? Eben diese Justiz wäre genauso findig beim Suchen von Ausnahmetatbeständen, die, “leider, leider, in diesem speziellen Fall… ” die Anwendung des gesetzlich vorgesehenen Strafmaßes ausschließt, wie sie es im Mittelalter war: Der allgemeine Teil des Strafrechtes entstand genau auf diese Weise!

    Es wäre also sinnvoller zu fordern, die bestehenden Gesetze erst einmal ANZUWENDEN, bevor plakativ, aber nutzlos nach Strafverschärfungen gerufen wird!!!

  27. @Kritiker

    Volle Zustimmung. Das bringt es auf dem Punkt.

    Aufgrund meiner Erfahrung kann ich nur darauf hinweisen, dass diese Kinder jahrelang psychisch labil sind.
    Unzählige Traumatherapien und stationäre Aufenthalte sind dann unausweichlich!
    Des Weiteren fallen viele Angehörige in ein schwarzes Loch mit psychischen Problemen (Depression) wo man ganz schwer wieder rausfindet!

  28. Lieber Daniel Kittel,

    ich verlasse mich bei meinen Aussagen auf Statistiken MIT Quellenangabe, auf Erfahrungswerte, aus Aussagen von Betroffenen/Opfern – nicht auf eine nicht-belegbare Grafik im worldwideweb *augenverdreh*

    Beispielsweise kenne ich (real/virtuell) sehr viele Opfer von sexuellem Kindesmissbrauch und bei allen! spielte es sich in der Familie/Umfeld/Bekanntschaft/Freunde ab. Bei 100 %.

    Wenn man sich Dokumentationen anschaut, wird dies nochmal bestätigt.

    Aber jemand, der bei diesem Thema (mit dem Wissen um den Hintergrund der familiären, emotionalen Beziehung zum Täter/in) tatsächlich FÜR die Todesstrafe ist, von dem kann ich wahrscheinlich auch keine aussagekräftigen Quellen erwarten.

    Fremdschäm, duck und weg.

  29. @Der goldene NS-Vampir

    ich verlasse mich bei meinen Aussagen auf Statistiken MIT Quellenangabe, auf Erfahrungswerte, aus Aussagen von Betroffenen/Opfern – nicht auf eine nicht-belegbare Grafik im worldwideweb *augenverdreh*

    Warum lassen Sie dann die Quellenangaben weg?

    “Beispielsweise kenne ich (real/virtuell) sehr viele Opfer von sexuellem Kindesmissbrauch und bei allen! spielte es sich in der Familie/Umfeld/Bekanntschaft/Freunde ab. Bei 100 %.

    Wenn man sich Dokumentationen anschaut, wird dies nochmal bestätigt.”

    100%

    Und aufgrund meines beruflichen Hintergrundes kann ich das so nicht stehen lassen.
    Ca. 40~50% der Täter kommt aus dem Verwandenkreis.

    “Fremdschäm, duck und weg.”

    Und dafür müssten Sie sich schämen.
    Man kann über alles Reden aber sofort mit solchen Schmarrn daherkommen!
    Pubertäres Getue!

  30. Ich finde es bezeichnend, dass jemand der die Todesstrafe befürwortet, überhaupt mit Betroffenen arbeiten darf…

    Wer mich kennt, weiß, warum ich so argumentiere und er es nicht weiß, kennt micht eben nicht gut genug – ist an sich auch nicht so wichtig. Sie können meine Quellen überprüfen. BKA, weißer Ring etc. überall finden Sie genügend Statistiken zum herunterladen, aber das kaue ich keinem vor, das können Sie schön selbst ergoogeln…

    Ich schäme mich fremd, für “Kameraden” in meinen Reihen, die offensichtlich eine Empathie im Bezug auf Opfer und Täter haben (die oft genug selbst Opfer waren, aber das wissen Sie Klugscheißer sicherlich), die so groß ist, dass sie vom Teppichrand Faltschirmspringen kann.

    Wenn Sie sich nicht der beschissen grausamen Realität stellen, Täter-Opfer-Kreisläufe und die emotionale Bindung des Opfers zum Täter erarbeiten, können Sie den Kampf gegen Smb bleiben lassen – denn sie drehen sich im Kreis.

    Sie fordern die Todesstrafe.
    Die Opfer reden dadurch nicht/weniger.
    Opfer werden eventuell vermehrt zu Tätern.
    (Anm.: Smb ist Gewalt, Gewalt auf sexueller Ebene, aber kein Trieb, sondern reine Gewalt, deren Ausübung in der Regel eine ähnliche Traumatisierung vorausgegangen ist).
    Dann fordern wir wieder die Todesstrafe.

  31. Wenn man über die Todesstrafe diskutiert,dann sollte man das weniger emotional sondern vielmehr rational tun.Ich halte es damit wie die NPD.Es sollte über ihre Einführung ein Volksentscheid durchgeführt werden.Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

  32. Todesstrafe, was für ein barbarischer Quatsch.

  33. Eines vornweg: Ich habe nie die NPD gewaehlt, und plane auch nicht, es zu tun – komme genau genommen aus der “gegenueberliegenden” politischen Ecke..

    Aber als V ater von zwei kleinen Kindern gilt alle Liebe meinen Kindern, und ihr gesundes aufwachsen und Wohlergehen ist mir das wichtigste.. Wenn ich hoere, was alles passiert, mache ich mir natuerlich Sorgen.. Bis wann kann man sie draussen spielen lassen, und wo, etc..

    Es ist eine Schande, zu sehen, wie es jedes Jahr 10000e Faelle von Kindesmissbrauch (mit oder ohne Toetung des Kindes gibt).. So gut wie immer sind es Wiederholungstaeter.. Womoeglich Typen, die im Knast vom Psychologen als “therapiert” eingestuft wurden..
    Und das schlimmste fuer einen Vater oder eine Mutter ist es soch, zu erfahren, dass der eigene Sohn oder die eigene Tochter, die vielleicht noch 70 Jahre vor sich gehabt haetten, von einem Typen getoetet wurden, der mal fuer 30 Minuten seinen kranken Trieb ausleben musste…

    Dort kann ein Land nicht mit zusehen..
    Bei der ersten Tat kann man ggfls. immer noch irgendwelche Gruende heranziehen, wenn man denn moechte.. (typisch ist ja “er hat ‘ne schwere Kindheit gehabt”).
    Aber spaetestens bei der WIEDERHOLUNGStat muss klar sein: hier haben wir jemanden vor uns, der es weder selbst verdient hat, eine dritte Chance zu bekommen, noch dass die Gemeinschaft es verdient hat, diesen die naechsten 60 Jahre in Sicherheitsverwahrung auf Kosten der Steuerzahler fuer monatlich 1000e Euro durchzufuettern..

    Es gibt einfach Leute, die haben es nicht verdient.. Ist leider so…
    (und das sage ich, wie gesagt, nicht als NPDler, sondern als Vater von zwei kleinen Kindern..)

  34. Heute in den Medien.4 Sexualstraftäter haben Strafe abgesessen und dann in Sicherungsverwahrung.Laut EU menschenunwürdig.Bekommen nun vom Staat also Steuerzahler eine Entschädigung von 240000€ zusammen.Eine Schande dieses Geld wäre doch besser bei Opfern aufgehoben oder Kindereinrichtungen.Scheiß EU,TOT der EU.Es beweist doch wieder einmal das man EU-Gegner sein muß.Einfach nur ein Skandal!!!

  35. @Odin

    Mit Sicherheit würde ich einen großen Hass auf diese Person verspüren. Ich wünsche mir aber jetzt, da ich nicht in so einer Situation bin, dass ich vergeben könnte.

    Meiner Ansicht nach werden Menschen grundsätzlich nicht “böse” oder “schlecht” geboren. Es gibt zwar genetische Anlagen bei Menschen, die beispielsweise die Gewaltbereitschaft von Grund auf heraufsetzen, allerdings wird niemals als Mörder oder Vergewaltiger geboren. Diese späteren Täter werden so gut wie immer durch ihr Umfeld, ihre Erziehung, ihre Erlebnisse geprägt und zu dem gemacht, was sie sind bzw. später tun werden.

    Ich tue mich also schwer, solchen Menschen ein Lebensrecht abzusprechen, wenn sie eigentlich gar nicht unbedingt zu 100% für ihre Taten verantwortlich gemacht werden können.

    Schlimme Kindheit bei Kapitalverbrechern wird oft als lächerliche Rechtfertigung bezeichnet – aber man sehe sich zB. die “berühmtesten” und grausamsten Serienkiller der Geschichte an, fast alle hatten abartige Erlebnisse in der Kindheit. Natürlich besteht hier ein gewaltiger Zusammenhang.

    Das ist zwar eine Grundsatzidee, die ich hier aufführe, bei einer Diskussion um das grundlegende Lebensrecht sollte aber auch darauf kommen und nicht nur auf Rachegefühle aufbauen.

  36. “Wenn man über die Todesstrafe diskutiert,dann sollte man das weniger emotional sondern vielmehr rational tun.Ich halte es damit wie die NPD.Es sollte über ihre Einführung ein Volksentscheid durchgeführt werden.Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.”

    -> bin ich voll einverstanden damit, der Entscheidung des Volkes hat sich jeder zu beugen

  37. Ich habe Angst, dass ein großer Teil des Volks aber eher emotional und weniger rational getrieben entscheiden würde. Wobei ich jetzt spontan schätze, dass die Todesstrafe trotzdem mehrheitlich noch abgelehnt würde.

  38. Barbarisch ist nicht die Todesstrafe, eher die brutale, grausame, barbarische Tat, die der Täter vollbringt.

    Bei einem Gerichtsverfahren zur Todesstrafe wird viel Zeit zur Erörterung, Erarbeitung, Hergang und Auswertung verbraucht. Es werden Gutachter bemüht, Rechtsanwälte, Richter, Justizangestellte, Psychologen.

    Braucht dieser Mörder den Aufwand , um über den Tod eines Kindes zu richten? Für den ist es ain kurzer Aufwand, wobei viele Kinder und Frauen von ihrem Mörder noch qualvoll gerichtet werden.

    Fragt nach solchen Maßnahmen niemand? Wird bloß der Tod des Täters in der Öffentlichkeit beklagt? Ist denn hier jedem egal, wie qualvoll die Familien des Opfers leiden und das Opfer gelitten hat? Das Weggucken bei den Opfern, das ist barbarisch. Wie wird ihnen denn geholfen?

    Wenn das Gericht durch ärztliche Gutachten bei dem Mörder keine psychischen Störungen feststellen kann, steht dieser Mensch in der Normalität auf gleicher Stufe mit den Richtern und alle anderen Staatsbediensteten, also gehört es sich, ein gleichrangiges Urteil zu fällen.

    Steht der Täter in seiner Urteilsfindung höher als ein Richter? Der Täter hat sein Urteil gefällt über sein Opfer, er hat es ermordet. Ist das nicht die Grausamität?

    Das sollte sich jeder einmal überlegen.

  39. Lieber Kritiker,

    aus dem Grund sollte man das Pferd nicht von hinten aufzäumen, sondern die Tat gleich verhindern, indem man sich in erster Linie um die Opfer kümmert.

    Opfer sind nicht Täter, aber Täter sehr oft Opfer.

    Wenn man also allen Opfern Hilfe zukommen lassen würde (das bislang nicht der Fall ist), würde man spätere Täter verhindern.

    Ich habe den Eindruck, dies ist von unserem Staat nicht gewollt. Im Gegenteil. Da wird Pädophilie, Unzucht mit Kindern, als etwas ganz normales dargestellt und die armen “Pädos” müssen integriert werden, dürfen unterrichten etc. Kranke, perverse Welt. Und trotzdem – nur knapp 2 % aller Gewalttaten im Bezug auf sexuelle Gewalt werden von Pädophilen begangen, der Rest sind Nicht-Pädophile. Also was ist mit denen los, den Pädo-Dachschaden haben sie ja nicht, also müssen sie ja nen anderen Dachschaden haben. Und hier sollte man einmal ansetzen (nur meine Meinung), wobei das Ergebnis wohl ernüchternd ausfallen wird.

    Gruß,

    der Vampir

  40. Ich denke nicht, dass sich irgendjemand durch die Todesstrafe einschuechtern laesst. Gibt es in den USA weniger Kriminelle trotz Todesstrafe??? Ich denke: nein. 
    Geht es der NPD wirklich um die Opfer, oder ist es nur Rache??
    Welches NPD Mitglied meldet sich freiwillig, um als Henker taetig zu sein??
    Todesstrafe hat in unserem Rechtssystem keinen Platz, und das ist gut so.

    Ausserdem haben wir ein freies Europa, da koennen die Taeter fluechten, wohin sie wollen. In jedem Land, welches keine Todesstrafe hat wuerden diese Asyl bekommen, und duerfen nicht ausgeliefert werden. 

    Uebrigens, koennte die NPD hier mal Werbung fuer die Auslaender machen. Bei denen gibt es sehr viel weniger Perverslinge als bei uns Deutsche. Die haben ein anderes Verhaeltnis zu ihrem Nachwuchs.
    Aber das ueberseht ihr natuerlich. 

    Euch allen einen schoenen Tag
     

  41. Jakob ich ich glaube die deutschen sind auch nicht perverser als Andere.Nur in anderen Nationen sind andere Erziehungsmethoden.Zum Beispiel Türkei,wenn dort ein Kinder oder Frauenschänder ist wird dort auch noch Selbstjustiz verübt.Es werden ja sogar Ehrenmorde durchgeführt.Also ich bleibe dabei.Wiederholungstäter auf jedenfall Todesstrafe Und glaube es mir Ich denke auch da braucht sich kein NPD-Mitglied als Henker melden.Diese Meinung vertreten nicht nur NPD-Mitglieder oder Wähler.Ich gehe jede Wette ein jemand der aus Hartz 4 herraus will wird das Angebot annehmen.Ich denke auch in Europa gibt es mit den meisten Ländern Auslieferungsabkommen.Asyl in einem anderen Land da muß ich lachen kein Land der Welt ist für Asyl so lukrativ wie Deutschland.

  42. Na – da haben wir den Cremer ja nochmal! Das wird den BDU Nazi aber freuen, dass sein Flügel hier im Moment besonders gepuscht wird.
    Ihre Kameraden, Frau Riefling, sind im letzten Jahrtausend stehen geblieben. Da hilft kein Fremdschämen.
    Und Entemotialisieren und Volksbefragung sind ein Widerspruch in sich. Deswegen kann es über das Leben von Menschen auch keine Volksbefragung geben! – auch wenn ein Reichsbürger sich freuen würde, wenn über diese Hintertüre wieder das Blut spritzen würde.
     
    Wie würde wohl eine Volksbefragung “Todesstrafe für Naziverbrecher ausgehen?”
    Wahrscheinlich würden die demokratischen linken Gegner der Todesstrafe sie alle hier vor dem Strick oder ähnlichem bewahren.
     
    Für den Hass und den Vernichtungswillen der hier schreibenden NPD-Anhänger lassen sich hier die besten Beispiele finden:
    “Gift,Strang oder Kugel gehen viel zu schnell.” (Odin)
     
    Da muss selbst der nationalsozialistische BDU widersprechen:

    “Gift,Strang oder Kugel gehen viel zu schnell”
    Genau das soll es aber auch. Es ist die Aufgabe des Staates zum Schutz der Volksgemeinschaft das betreffende gefährliche Subjekt endgültig zu beseitigen um die Gefahr abzuwehren.”
    Auch BDU will töten. Klassisch nationalsozialistisch wird dazu der Mensch, der getötet werden soll erst einmal entmenschlicht: “das betreffende gefährliche Subjekt”. Und dieses sogenannte “gefährliche Subjekt” wird dann nicht etwa getötet, hingerichtet oder ermordet, nein es wird “engültig … beseitigt”. Na, das kann ja nicht so schlimm sein, oder doch?
    Fordern tut er: ” Zurück zum Sühnegedanken ist das Gebot der Stunde” und her mit der Todesstrafe. Da kann ich nur hoffen, dass falls es soweit kommt, er der erste Angeklagte ist, hingerichtet wird und es sich einen Monat später rausstellt, dass er gar nicht der Täter war. Nur schade, dass er dann nicht mehr darüber nachdenken kann. ob Todesstrafe wirklich so sinnvoll ist.
     
    Ralle denkt kapitalistisch / ökonomisch: Lieber töten als wegsperren. Töten ist billiger. Dass dies so gar nicht stimmt, wie ihm aufgezeigt wird, macht den Ralle bestimmt nicht nachdenklich, denn Ralle ist NPDler, durch und durch, sozusagen schon im Kinderwagen hat er den nationalistischen Mief aufgesogen.
     
    Petersen kommt gar mit altertümlichen “Auge um Auge” und will Wiederverletzung. Der pure Hass ist sein Antrieb.
     
    Dann haben wir doch tatsächlich den Kommentator der selbstgefällig schon gleich in bestimmten Fällen persönlich entscheidet, wer zu sterben hat und wer  nicht: Klemens C. Rumland |

    Da kann man nur hoffen, dass er nicht einmal selber Hand anlegt, sein Vorteil wäre. Bei gegenwärtiger Gesetzeslage käme er nur in den Knast und müsste nicht um sein Leben bangen. Er hätte sogar die Chance der Rehabilitation. Da schau an.
     
    DerDissident argumentiert sogar einigermaßen vernünftig. Weshalb bei lebenslänglich auch noch Kastration sein soll, dieses Rätsel mag nur er allein zu lösen.
     
    Kittel gibt mal wieder unqualifiziertes Geschwafel ab und glaubt nicht an die Fehlbarkeit des Menschen.
    Kittel will einfach nur Blut sehen und hat von Fakten keine Ahnung, reißt aber den Mund wieder mal weit auf.
    Auch Kittel begiebt sich dann auf die nationalsozialistische Enmenschlichung: ” so ein Tier keinerlei Recht hat, weiter zu leben”. 

    Sie alle wollen Rache, Verletzen, Töten. Sie alle wollen eine Gesellschaft voll Hass und Gewalt, so wie sie selbst voll Hass und Gewalt sind.
    Eine Gesellschaft, die auf Hass baut, wird Menschen voll Hass produziern. Wir brauchen eine Gesellschaft, die auf Liebe und Solidarität baut.
     
    Kritiker fordet implizit die Todesstrafe, da der Täter zu sehr vom Staat unterstütz wird, das Opfer aber nicht. Dadurch dass der Täter tot ist, wird das Opfer aber auch nicht unterstützt. Die richtige Forderung wäre also eine stärkere Unterstützung der Opfer.
    Dann kommt ein feiger Anonymer daher, der sich nicht mal traut, sich ein Pseudonym zu geben. Gelesen hat er die Diskussion nicht.
    1. Er will die Todesstrafe als finanziell billige Lösung. Die Finanzen sollen entscheiden, ob Geld zum “Verwahren” da ist oder nicht. Dass das Töten viel teuerer ist, hat er gar nicht gelesen.
    2. Als Vater von zwei Kindern argumentiert er emotional obwohl eine rationale Diskussion eingefordert wurde. Klar, wer will schon, dass seinen Kinder etwas passiert? Und genau deswegen ist diese NPD Kampagne so populär wie falsch. (…)
    Und unser Odin verbündet sich zum Schluß noch mit seinen Feinden und lobt die Ehrenmorde und die Selbstjustiz, die teilweise z.B. in der Türkei begangen wird.
     
    Bis auf den Vampir, die bis auf die Volksabstimmung standhaft, fachlich und sachlich argumentiert, und in Ansätzen DerDissident, ist von Nationaler Seite hier für mich ein Hass und Tötungswille sichtbar.
     
    Anscheinend wird hier gerade eine bestimmte Linie gepuscht. Darf doch in einem anderen Artikel vom
    der ehemalig Söldner und NPD-Funktionär Alexander Neidlein über die Nachwehen des Jugoslawienkrieges schreiben. Seine Frau, die hier auch unter Alexandra Nightline schreibt, war unter diesem Namen Administratorin der Facebook Seite “Gegen Kinderschänder”, auf der die Partei versuchte, sich emotional an den Normalbürger heranzurobben.

     
     
     

  43. Ich frage mich, warum der Admin solch einen geistigen Müll, niedergeschrieben von linkem Gesindel, nicht zensiert.

  44. Haga Haga das hat ganz bestimmt nichts mit Hass zu tun!Das ist nur Gerechtigkeit.Hass ist ganz was anderes.Ich glaube in einem Volksentscheid würden weit über 50% für die Todesstrafe stimmen.

  45. HagaHaga
    Was tragen Sie jetzt zum Thema bei?Ach, nichts. Ja da haben Sie recht.Und da Sie eh zeugungsunfähig sind, ist dieses Thema hier für Sie ungeeignet!
    Also bitte einen anderen Zeitvertreib suchen.Eventuell können Sie ja mit Ihren Betreuer oder Therapeuten über ihre Krankheit reden?

  46. Sie alle wollen Rache, Verletzen, Töten. Sie alle wollen eine Gesellschaft voll Hass und Gewalt, so wie sie selbst voll Hass und Gewalt sind.
    Eine Gesellschaft, die auf Hass baut, wird Menschen voll Hass produziern. Wir brauchen eine Gesellschaft, die auf Liebe und Solidarität baut.
     
    Typisches Gutmenschen Gefasel!Und wie viel Liebe Sie in sicht tragen, geben Sie ja hier Tag für Tag preis!

    Ich will lieber gehasst werden als der, der ich bin, als geliebt werden als der, der ich nicht bin.
     

  47. @Odin

     ”das hat ganz bestimmt nichts mit Hass zu tun!Das ist nur Gerechtigkeit.Hass ist ganz was anderes.Ich glaube in einem Volksentscheid würden weit über 50% für die Todesstrafe stimmen.”

    Meiner Meinung nach hat das was mit einem falschen Gerechtigkeitsbewusstsein zu tun. “Auge um Auge” ist das halt. Ich vertrete immer noch diesen Standpunkt:

    Grundthese: Das Töten eines Menschen ist grundsätzlich falsch/schlecht. 

    -> Verbrecher V tötet Opfer O. -> V hat nach Grundthese etwas falsches/schlechtes getan. 

    Soll Staat S nun V dafür töten? -> Nein, nach Grundthese ist Töten nämlich falsch/schlecht.

    Man müsste sonst doch auch Kindern im Kindergarten beibringen, dass sie das Spielzeug des anderen Kindes kaputtmachen dürfen, wenn dieses andere Kind zuvor ihres zerstört haben. Aus gutem Grunde werden Kinder aber anders erzogen. Stimmen Sie mir da zu? 

    Was ich im Grunde sagen will: Eine falsche Tat legitimiert nicht eine andere falsche Tat als Reaktion. Sollte man ein solches (Werte-)System einführen, würde im Grunde eine riesige Kette von Rache-Reaktionen losbrechen. Man kann vielleicht nicht immer nach perfektem christlichem Vorbild die andere Wange hinhalten, man sollte es aber zumindest immer versuchen/anstreben, nicht gleich noch fester zurückzuschlagen. 

    Zusatz: Ich glaube auch nicht, dass weit über 50% pro Todesstrafe stimmen würden. Sehen Sie aktuelle Umfragen/Statistiken durch, ich denke dass so ca. 40-45% pro Todesstrafe stimmen würden. Und das allein ist meiner Meinung nach schon Beweis für eine falsches Gerechtigkeitsempfinden in unserer Gesellschaft. Meistens sind die Leute, die die Todesstrafe fordern, dann wahrscheinlich auch noch die frommsten Christen..

  48. Was soll die Diskussion, wieviel Prozent für die Todesstrafe wären?
     
    Wo sind wir denn hier, dass darüber diskutiert wird, dass Menschen über Tod und Leben von anderen Menschen abstimmen dürfen / sollen.
     
    Schon die Diskussion darüber, impliziert, dass es gerechtfertigt sein kann, andere Menschen zu töten.
     
    Wann dies gerechtfertigt ist, das soll dann per Volksabstimmung festgelegt werden.
     
    Bei Nahrungsmittelknappheit wäre dann der Diebstahl einer Konservendose Grund genug, den “Täter” zu töten. Das hätte auch gleich den Vorteil, dass ein Mensch durchaus verpeist werden kann.
     
    Oh mann – seid ihr einfach nur eklig!

    Admin: Da Sie derjenige sind, der derartig blödsinnige Behauptungen aufstellt, müssen Sie anscheinend auch derjenige sein, auf den sich die zuletzt von Ihnen genannte Eigenschaft bezieht.

  49. @Admin
    Wenn Sie meinen.
    Aber glauben Sie mir, Ihre Meinung muss nicht richtig sein.

    Admin: Dessen bin ich mir bewußt; vermutlich eine der Tatsachen, die wir gemein haben.

  50. @Rotfront

    Bei dieser Diskussion geht es ja eben gerade darum, ob man Menschen über dieses Thema abstimmen lassen sollte..

    Wenn man mal ganz ehrlich ist, gibt es doch nur ein Manko bei Volksabstimmungen..und dieses Manko ist erheblich.

    Und zwar überspitzt ausgedrückt: Die Menschen sind zu dumm. 

    Ich will hier keineswegs arrogant rüberkommen, ich sehe mich bei weitem nicht in der Lage, zu jedem politischen Thema eine fundierte und richtige Meinung abliefern zu können. Aber soll das Volk wirklich zB. zu wirtschaftlichen Entscheidungen in der Schuldenkrise befragt werden, wo doch viel zu wenig wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse beim Großteil der Normalbürger vorliegen? Soll das Volk wirklich zur Todesstrafe befragt werden, wobei wir davon ausgehen können, dass ein großer Teil eben von unangebrachter Emotionalität angetrieben antworten würde?

    Das sind schwierige Fragen. Aber die einzige wirkliche theoretische Schwäche direkter Demokratie ist eben mangelndes Wissen oder auch falsche Herangehensweise beim Volk.

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